Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

FAQ

Dortmund-Ems-Kanal-Nordstrecke

Von größtem Interesse: Unsere Antworten auf Ihre häufigsten Fragen

Was heißt DEK?

DEK ist die Abkürzung für Dortmund-Ems-Kanal.

Wo befindet sich die DEK-Nordstrecke?

Die Nordstrecke des Dortmund-Ems-Kanals geht von Bevergern bis Papenburg.

Wie lange wird das Projekt dauern? Wie lang ist die Bauzeit für die Schleusen?

Die Gesamtbauzeit der neuen Schleusen in der DEK-Nordstrecke wird vorraussichtlich 16 Jahre betragen. Die Verkehrsfreigabe für GMS ist für 2029 geplant.

An wen kann ich mich bei Fragen wenden?

Wir, der Sachbereich 5 im WNA Datteln, stehen Ihnen in allen Fragen als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung.

Wasserstraßen-Neubauamt Datteln

Sachbereichsleitung
Frau Birgit Maßmann
Telefon 02363 104-300
Telefax 02363 104-303
Kom-Netz 9460-300
Mobil 0151 15668404
E-Mail: Frau Birgit Maßmann

Wo kann ich mich persönlich informieren?

Auch wenn Sie individuelle Fragen haben, können Sie sich an die Mitarbeiter des Sachbereichs 5 im WNA Datteln wenden. Wir helfen Ihnen gerne weiter. Darüber hinaus planen wir zahlreiche Informationsveranstaltungen in den anliegenden Städten und Gemeinden, damit Sie sich umfassend über alle Projektinhalte informieren können.

Was ist das Planfeststellungsverfahren?

Alle Baumaßnahmen, die eine wesentliche Umgestaltung der Bundeswasserstraße als Verkehrsweg bewirken, müssen durch ein Planfeststellungsverfahren genehmigt werden. Dabei wird die Umweltverträglichkeit des geplanten Vorhabens in der sogenannten Umweltverträglichkeitsuntersuchung geprüft. Das Planfeststellungsverfahren für das Projekt Neue Schleusen DEK-Nord gibt Bürgern und Behörden die Möglichkeit, sich umfassend über die Planungen zu informieren und individuelle Einwände einzubringen.

In welchem Maße wird die Natur von den Baumaßnahmen beeinträchtigt und wie werden Eingriffe kontrolliert bzw. minimiert?

Um Eingriffe in die Flora und Fauna so gering wie möglich zu halten, gelten bei Kanalbaumaßnahmen Umweltschutzrichtlinien - u. a. das Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie des Rates vom 27.06.1985 über die Umweltverträglichkeitsprüfung bei bestimmten öffentlichen und privaten Projekten. Im Rahmen dieses Gesetzes prüft ein Expertengremium die Auswirkungen der geplanten Maßnahmen auf Menschen, Tiere, Pflanzen, Boden, Wasser, Luft, Klima und Landschaft.

Bei der Umweltverträglichkeitsuntersuchung (UVU) werden alle Auswirkungen der Baumaßnahmen vorab prognostiziert, analysiert und umfangreich dokumentiert. Als Ausgleich für unvermeidbare Eingriffe in die Umwelt werden dann im landschaftspflegerischen Begleitplan (LBP) konkrete Maßnahmen zum Schutz und zur Pflege des Bestehenden und zur Anlage von Neuem entwickelt und vorgeschlagen.

Warum werden die neuen Schleusen kürzer als die alten?

Bei der Festlegung der neuen Kammerlänge wurden die voraussichtliche Entwicklung der Flottenstruktur in der Region und Berechnungen zur optimalen Wirtschaftlichkeit der Schleusen zugrunde gelegt.

Wird es für mich zu Straßensperrungen kommen?

Beim Bau der Schleusenbrücken mit Anschluss an das vorhandene Straßennetz sowie bei der Durchführung von Straßenertüchtigungsmaßnahmen kann es zu Straßensperrungen in begrenzten Zeiträumen kommen - allerdings nur mit vorheriger öffentlicher Ankündigung.

Wird es für mich zu Lärmbelästigungen und/ oder Erschütterungen kommen?

Bei Anwohnern im Nahbereich der Baustellen kann es bei den Bauarbeiten zeitweise zu Belästigungen durch Lärm und Erschütterungen kommen. Um diese besser abschätzen zu können, wurden bereits im Jahr 2011 Proberammungen an drei Schleusenstandorten durchgeführt, bei denen Erschütterungen und Lärmemissionen eingehend getestet wurden. Anschließend wurden für alle Schleusenstandorte Baulärmprognosen in Auftrag gegeben, die heute Bestandteile der Planfeststellungsunterlagen sind.

Haben Sie eine andere Frage zum Projekt Neue Schleusen DEK-Nord? Melden Sie sich einfach bei uns:

Sachbereichsleitung
Frau Birgit Maßmann
Telefon 02363 104-0
E-Mail: Frau Birgit Maßmann