Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen-Neubauamt Datteln

Hier gelangen Sie direkt zum Inhalt der Seite.

 

Hauptnavigation:


Inhalt: Geschichte des WNA / FMW

Geschichte des Wasserstraßen-Neubauamt Datteln

1916

Das "Kanalbauamt Datteln" wird eingerichtet. Es betreut den Streckenabschnitt von Datteln bis Flaesheim beim Neubau des Wesel-Datteln-Kanals.

1929

Die Kanalstrecke mit drei Schleusen in Flaesheim, Ahsen und Datteln ist fertiggestellt. Das noch junge Amt wird aufgelöst.

1933

Vier Jahre später wird eine Neubauabteilung in Datteln eingerichtet, die zunächst zum Wasser-Bauamt Münster gehört.


WNA Datteln 1970

1935

Die Neubauabteilung wird als "Neubauamt Datteln" selbständig und betreut den Streckenausbau des Dortmund-Ems-Kanals zwischen Lüdinghausen und Dortmund bzw. Herne.

1936

Die "Neue Fahrt Olfen" wird fertiggestellt und sorgt mit ihren vier imposanten Kanalbrücken für Aufsehen.

1943

Der Zweite Weltkrieg hinterlässt Spuren. Das durch den Kriegsdienst personell stark eingeschränkte "Neubauamt Datteln" wird in eine Bauabteilung des Wasserstraßenamtes Münster umgewandelt. Diese ist bis zur Fertigstellung der Haltung Henrichenburg des Dortmund-Ems-Kanals im Jahre 1957 im Einsatz.

1946

Die infolge des untertägigen Steinkohleabbaus aufgetretenen Schäden an den Schifffahrtskanälen veranlassen die damalige Wasser- und Schifffahrtsdirektion Münster zum Handeln. In Essen wird eine Außenstelle für Bergschäden eingerichtet.

1948

Die Außenstelle für Bergschäden wird nach Datteln verlegt. Am 1. Juli wird das "WNA Datteln" gegründet.

1951

Das WNA Datteln zieht um. Im Januar wird der Neubau des heutigen Amtssitzes in der Elisabethstraße (heutige Speeckstraße) bezogen.

1965

Im Rahmen eines Regierungsabkommens zwischen Bund und Land beteiligt sich Nordrhein-Westfalen mit bis zu einem Drittel der Kosten an ausgewählten Ausbauprojekten.

1966 bis 1994

Der Streckenausbau des Wesel-Datteln-Kanals, der heute schon den Anforderungen der modernen Großmotorgüterschifffahrt von Morgen genügt, wird realisiert (Fertigstellung 1989).

Im Verlauf der Jahre wurden das Schiffshebewerk Henrichenburg (31.08.1962) sowie drei Doppel- und zehn Einzelschleusen, darunter die besonders eindrucksvollen Bauwerke in Duisburg-Meiderich (07.11.1980) und Henrichenburg-Waltrop (1989), professionell realisiert .

Die Kanalstufe Herne-West am Rhein-Herne-Kanal wurde zurückgebaut (1992). Neben diversen Düker- und Brückenneubauten (darunter die Kanalbrücke bei Klauke) (1994) wurden 16 Pumpwerke zur kontinuierlichen Wasserbewirtschaftung an den Kanalstufen der verschiedenen Kanäle neu- oder umgebaut.

Den Dortmund-Ems-Kanal und den Datteln-Hamm-Kanal bereichern heute schon sechs nach höchstem Sicherheitsstandard errichtete Sperrtore.

1994 bis heute

Seit 1994 liegt der Einsatzschwerpunkt in der Dortmund-Ems-Kanal-Südstrecke. Bis zum Jahr 2017 soll dieser Kanalabschnitt vom Großmotorgüterschiff (GMS) mit 110 m Länge und 11,45 m Breite mit einem Tiefgang von 2,80 m unter Restriktionen befahren werden können. Das Ausbauziel verfolgend wurde der Ausbau des Dortmund-Ems-Kanal-Süd, nach inhaltlichen Abschnitten (Lose) eingeteilt, vorangetrieben. Das WNA Datteln und das WSA Rheine haben sich dabei die Aufgabe geteilt. Inzwischen sind von den 17 Losen nur noch die Lose 1 (Stadtstrecke Datteln), Los 7 (Lüdinghausen III) und die Lose 11 und 12 (Stadtstrecke Münster) sowie der Neubau der Kanalbrücke Ems übrig geblieben, die bis Ende 2017 ausgebaut werden.

Seit 2011 ist das WNA Datteln auch für die restlichen Ausbaulose (Los 3, 5, 6, 7 und 8) am Rhein-Herne-Kanal zuständig. Die Planungen dazu sind aufgenommen und die ersten Planfeststellungen werden in Kürze eingeleitet. Die letzten Arbeiten am Rhein-Herne-Kanal können nach heutiger Sicht für 2024/5 vorhergesagt werden.

Bei den Massivbauwerken befindet sich der Ersatz der Kanalbrücken über die Lippe ebenso in der Bauabwicklung wie der Ersatz der alten Schleusen I und II in Münster durch eine Zwillingsschleuse. Die zweite Schleusenkammer in Wanne-Eickel befindet sich ebenfalls in der Planfeststellungsvorbereitung.

Geschichte der Fachstelle für Maschinenwesen West

1914

Gründung der königlichen Werft in Herne

1921

Umwandlung der Staatswerft in ein Maschinenbauamt

1939

Umbenennung in Wasserstraßen-Maschinenamt Herne (WMA)

1998

Auflösung des WMA Herne als Behörde zum 31.12.1998 und Einrichtung der Fachstelle für Maschinenwesen zum 01.01.1999 mit Sitz in Herne unter Beibehaltung des technischen Personals

2000 bis heute

Umzug der Fachstelle ins mittlerweile fertiggestellte WNA Datteln und Schließung des Standortes Herne

Personalausstattung und Aufgabenverteilung

Zurzeit sind 14 Mitarbeiter in der Fachstelle für Maschinenwesen West mit der Projektabwicklung für verschiedene Wasser- und Schifffahrtsämter befasst. Die fachliche Aufteilung gliedert sich wie folgt: