Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen-Neubauamt Datteln

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Inhalt: Bodenablagerung

Bodenablagerung

Im Zuge der Baumaßnahme fallen rd. 1.100.000 m³ Bodenaushub an, die sich aus unterschiedlichen Bodenarten zusammensetzen. Aufgrund der mangelnden Verdichtbarkeit eignen sich die Böden nicht als Dammbaumaterial. Dennoch wird eine Verwertung der Böden für andere im Umfeld der Kanalbaumaßnahme liegende Baumaßnahmen geprüft. Chemische Untersuchungen ergaben, dass die Böden überwiegend schadstofffrei sind. Schadstoffbelastungen wurden lediglich in Teilbereichen festgestellt.

Alle unbelasteten bzw. schwach belastete Böden sollen unter Berücksichtigung ökologischer und landschaftspflegerischer Gesichtspunkte auf der Ablagerungsfläche "Bergehalde" im Einmündungsbereich des Datteln-Hamm-Kanals untergebracht werden. Die unbelasteten Böden bis zu einer Menge von 250.000 m³ werden als Rekultivierungsschicht auf die Zentraldeponie Datteln aufgebracht. Die belasteten Böden werden entsprechend den gesetzlichen Vorgaben entsorgt.

Eine Menge von rd. 200.000 m³ werden auf eine Ablagerungsfläche in Amelsbüren, die für die Ausbaumaßname‚ Ausbau des DEK, Los 8 erschlossen wurde, aufgebracht.

Zur Verwendung des anfallenden Bodens wird ein Bodenmanagementkonzept durch einen Abfallsachverständigen erarbeitet.

Bodenablagerungsfläche